Leitzach Mündung

Arbeitskreis Verkehr der Agenda 21 Feldkirchen-Westerham

Der AK Verkehr gehörte 1997 zu den Gründungs-Arbeitskreisen

 

Aktuell November 2020:

* Lärmaktionsplan 2016 (GR-Beschluss Mai/Juni 2016) wurde bislang zu NICHTS verwendet

* der GR-Beschluss für Maßnahmen der Verkehrsberuhigung, die sich u.a. auf eine Zieldokumentation "Bedarfsplan innerörtlicher Höchstgeschwindigkeiten (Tempo50-Tempo30-Bedarfsnetz) stützen könnten (GR-Beschluss 25.3.19) wurde durch GR-Beschluss 26.11.20 AUFGEHOBEN

* die vom GR am 25.3.19 als 4.Beschlusspunkt verabschiedete Tempo30-Zone Aschbach-Altenburg-Reit, die 19 Monate lang mit dem Vorbehalt "sofern es die Bevölkerung mehrheitlich wünscht" versehen war, wurde OHNE SACHLICHEN GRUND mit dem Aufhebungsbeschluss 26.11.20 ebenfalls AUFGEHOBEN. Der Antrag, die 4 Beschlusspunkte vom 25.3.19 am 26.11.20 getrennt abstimmen zu lassen, wurde in der Sitzung mit gleicher 16:9 Mehrheit abgelehnt wie dem pauschalen Aufhebungsbeschluss anschließend zugestimmt wurde.


Der Agenda21-Projektsprecher hatte von dem vorgeschlagenen Aufhebungsbeschluss per Zufall erfahren und hatte als Zuschauer der GR-Sitzung 26.11.20 korrekter Weise kein Fragerecht. Auch am 02.12.20 lag dem AK Verkehr weder die zur GR-Sitzung den Ratsmitgliedern vorgelegte "Projekthistorie" noch die Begründung für den Aufhebungsbeschluss" vor. Die nur extrem kurzfristig mögliche Stellungnahme und der Versuch, einer nicht erst langfrsitigen Wiederaufnahme des Themas konstruktiv zuzuarbeiten, litt damit unter erheblichem Informationsdefizit.

3. Antragsschreiben aus dem Agenda21-Projekt heraus an >> >> Antragsschreiben 2b

Die Behandlung des ursprünglichen 2. Antragsschreibens, das u.a. vor etwaiger Behördenkorrespondenz ein idealerweise gemeinsam zu erarbeitendes Umsetzungskonzept vorgeschlagen hatte, war im Mai 2019 ABGELEHNT worden mit der Begründung, der auf das 1. Antragsschreiben folgende GR-Beschluss 25.3.19 wäre für die weitere Bearbeitung bereits erschöpfend, eine Auftragsklärung nicht erforderlich. Dieses zeitnah zum Konzeptbeschluss vorgelegte 2. Antragsschreiben ist unter obigem Link als Anhang dieses dritten Antragsschreibens (Antrag 2b) nachzulesen. 

 

KOMMENTAR zur in Sachen Tempo30 und Lärmschutz etwas "verfahrenen" Lage.

SELBSTREFLEXION ist ja immer eine gute Idee...

 

 

 

2018/2019:

* PROJEKT TEMPO50-TEMPO30-BEDARFSNETZ: siehe Agenda21->>Projekt-aktuell

Mit Bürgerbeteiligung wurde in den jahren 2018 und 2019 ein Bedarfsplan innerörtlicher Höchstgeschwindigkeiten (auch als Beschlussvorschlag an den Gemeinderat) erarbeitet. Ziel war ein Kompromiss zwischen den divergierenden Interessen des motorisierten Verkehrs und den Interessen der Fußgänger, Radfahrer und Anwohner.
Konzept und Tempobedarfspläne sollten
- weiterhin zügigen motorisierten Verkehr erlauben
- Sicherheit, Aufenthaltsqualität, Lärmschutz verbessern
- Zeitaufwand immer wiederkehrender Einzeldiskussionen um Tempo30-Zonen minimieren

 

 

2015/2016:

* DAUER-KONTROVERSE: Umgehungsstraßen und Überversorgung mit Supermärkten würden/werden in den kommenden Jahren zusätzliche PKW- und LKW-Verkehre bewirken. Dies steht leider im Widerspruch zum gemeindlichen Agenda21-Leitbild mit dem im März 2000 vom Gemeinderat einstimmig beschlossenen Ziel der "Verkehrsverminderung".

Lärmaktionsplan 2016ff

Nachtrag 2018: Seit März 2018 steht der vom Planungsbüro Hentschel erstellte Lärmaktionsplan (zum Beschluss des Gemeinderates am 26.04.2016) zum download zur Verfügung:

>> https://feldkirchen-westerham.de/gemeinde/ortsplaene/laermaktionsplan.html

 

Juni 2016 - der AK war an den Analysen zum und der Ausarbeitung des gemeindlichen "Lärmaktionsplans" nicht beteiligt, hat aber zur Auslegung des Entwurfs im Dez'15/Jan.'16 eine Stellungnahme abgegeben. Den Vorschlägen schlossen sich die Ortsräte Feldkirchen und Westerham an.

* Antrag zum LÄRMAKTIONSPLAN >> lesen

 

Die vom Ingenieurbüro eingebrachten konkreten Entlastungsmaßnahmen für Staatsstraßen-Anwohnerinnen und -Passanten
*** Lärmreduzierung durch modernste Fahrbahndeckschicht (insbes. LOA 5D) 
*** Tempo30 (im Ortszentrum Feldkirchen zwischen Höhenrainer Straße und Pfarrer-Huber-Ring)
werden ausdrücklich begrüßt und unterstützt.
Auch die vom AK eingebrachten und weiterhin gültigen Gemeinderatsbeschlüsse (8-Punkte-Maßnahmenkatalog 2011 und 10-Punkte-Maßnahmenkatalog 2014) sollen aktiv verfolgt werden.

Der Lärmaktionsplan wäre DIE Chance für eine BALDIGE Entlastung der Menschen, die im Feldkirchner Dorfzentrum vor allem unter den 65% Durchgangsverkehr leiden. Ob eine große Umgehungsstraße PER SALDO eine Entlastung bringt, ist sehr umstritten.
Z.B. würde die Naherholung auf der Alten Westerhamer Str. beeinträchtigt, Tennisspieler würden einer idyllischen Lage beraubt, aufwändige Zu- und Abfahrtsbahnen insbes. zur Westerhamer Str. erforderlich, der Landwirtschaft würden wertvollste Flächen entzogen, zusätzlicher Verkehr würde zur Benutzung der St2078 statt BAB A8 motiviert).

Ziemlich sicher ist, dass eine Südumfahrung nicht vor 202x und eine von der Baudirektion als utopisch bezeichnete Tunnellösung nicht vor 2040 Verkehre verlagern und damit den Dorfplatz und den Ortskern Feldkirchen deutlich entlasten würde.


Wollen wir so lange warten und vor allem debattieren ...? - oder wollen wir als Gemeinde an einem Strang ziehen und viele kleine Schritte realisieren, sobald sich die Gelegenheit bietet?

TS/Juni 2016

Sprecher

Theo Schneider

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